Stoffe in sanften Sommertyp Farben: helles Gelb, Rauchblau, Hellblau, Flieder, Rosé und Weinrot - typische kühle und gedeckte Töne.

Sommertyp Farben: Welche Farben stehen dir – und bist du wirklich ein Sommertyp?

In diesem Beitrag erfährst du, woran man den Sommertyp erkennt, welche Farben typisch sind und wie du besser einschätzen kannst, ob dieser Farbtyp wirklich zu dir passt. Außerdem bekommst du Tipps, was du tun kannst, wenn dir die klassischen Sommertyp Farben nicht so recht gefallen.

Farbpalette für den Sommertyp auf einen Blick


Hier findest du die typischen Farben für den Sommertyp auf einen Blick.
Das gibt dir schon mal eine schnelle Orientierung.
Die genaue Erklärung folgt weiter unten.

Typische Sommertyp Farben:

  • Wollweiß, kühles Beige, Taupe, Hellgrau
  • Hellblau, Graublau, Jeansblau
  • Weinrot, Himbeerrot (kühl & leicht gedämpft)
  • Pastelltöne: Zartrosa, gedecktes Rosa,
  • Minze, kühles Blaugrün
  • Fieder, Lavendel

Die Farben für den Sommertyp sind kühl, hell und gedämpft.

Was genau sind denn eigentlich kühle Farben?

Wie man kalte und warme Farben unterscheidet?

Kalte Farben haben einen Blaustich – warme Farben haben einen Gelbstich.

Stell dir das vor wie beim Farbenmischen.
Mischt du Blau zu einer Farbe, wird der Ton kühler und wenn du Gelb dazugibst, wird der Farbton wärmer.

Am Beispiel Rot ist es gut erkennbar:

Rot plus Blau wird Pink – und Pink ist eine kühle Farbe.
Rot plus Gelb wird Orange – und Orange ist eine warme Farbe.

So kannst du mit jeder Farbe vorgehen.

So erkennst du den Sommertyp an Haut, Haaren Augen und Lippen

Zu jedem Farbtyp gehören typische optische Merkmale.

Beim Sommerttyp wirkt das Gesamtbild kühl, hell und leicht gedämpft – meist mit weicheren Kontrasten.

Das bedeutet: Je mehr kühle, softe Anzeichen du bei dir entdeckst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du ein Sommertyp bist.

Am besten analysierst du deine Merkmale bei Tageslicht und ungeschminkt.

MerkmalTypische Sommer-MerkmaleSpricht eher gegen den Sommertyp
HauttonKühler Unterton, rosig, beige-rosé, neutral-kühl, wirkt eher zart. Äderchen am Handgelenk oft bläulich.deutlich golden, pfirsichfarben oder warm
HaarfarbeSilberblond, Aschblond, Mittelblond, kühles Hell- bis Mittelbraun mit aschigem Unterton.sehr goldener, kupfriger oder rötlicher Ton
Augenfarbe Blau, Graublau, Grau, Blaugrün, Graugrün sowie kühles Braunsehr goldene oder bernsteinfarbene Augen
Lippenfarbe Rosa, Beerenfarben oder Nude mit leichtem Pinkton.deutlich pfirsichfarbend oder korallig
Gesamte Wirkungkühl, weich, gedeckt, eher niedriger bis mittlerer Kontrastsehr warm oder sehr kontrastreich

Was tun, wenn nicht alles an dir zum Sommertyp passt?

Wenn du überwiegend kühle, helle Merkmale an dir entdeckst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du ein Sommertyp bist.

Aber nicht jeder ist ein klarer Fall – viele liegen auch irgendwo zwischen zwei Farbtypen.
Weiter unten findest du noch Tipps, wie du besser einschätzen kannst, ob du wirklich ein Sommertyp bist.

Und hier kommt schon mal direkt etwas Praktisches für den Alltag.

Steht mir das wirklich?

6 einfache Fragen helfen dir direkt beim Shoppen.

Warum sind die Farbtypen nach den Jahreszeiten benannt?

Die Bezeichnung hilft dir, dich an der Natur zu orientieren.

Die Farben, die dir besonders gut stehen, tauchen in „deiner“ Jahreszeiten in der Natur besonders häufig auf.

Schauen wir uns den Sommer genauer an.

Denk an pastellfarbene Blüten, zartrosa Rosen, blühende Lavendelfelder und blassblauen Himmel. Das Grün der Pflanzen wirkt pastelliger. Die Farben insgesamt wirken softer im flirrenden Sonnenlicht.

Die Sommerfarben lassen sich beschreiben mit: kühl, hell und gedeckt.

Abgrenzung zu den anderen drei Farbtypen im Überblick

  • Frühling: warm, hell, klar und leuchtend – wie gelbe Nazissen, frisches, junges Grün.
  • Herbst: warm, dunkel und gedeckt – wie rotes Herbstlaub und Moosgrün.
  • Winter: kühl, dunkel, klar und kontrastreich – wie Schnee und eisblauer Himmel.

Du bist dir nicht sicher, ob du wirklich ein Sommertyp bist?
Die vier Jahreszeiten geben eine erste Orientierung, sind aber nicht immer eindeutig.
In meiner Farbberatung vor Ort analysiere ich deinen Farbtyp deutlich genauer.

Die typischen Sommertyp Farben

Die perfekten Sommerfarben sind kühl, gedeckt und hell bis mitteldunkel.
In diesen Farben wirkt der Sommertyp besonders frisch und strahlend.

Die wichtigsten Merkmale:

  • Kühl: Die Farben haben einen Blau-Anteil – etwa Blau, Rosa, Blaugrau oder Rottöne mit bläulichem Unterton wie Kirsch- oder Weinrot.
  • Gedeckt: Die Farben wirken weich und nicht grell – eher pudrig und pastellig.
  • Hell bis mitteldunkel: Sehr dunkle Töne sind für den Sommertyp meistens zu hart. Besser wirken softere Farben.

Kühle natürliche Sommertöne:

  • Wollweiß, Beige
  • Hellgrau, Hellblau und Jeansblau
  • Taupe und Graubraun

Reduziert, schlicht aber wirkungsvoll.

Sommertyp Farben: Beige, Hellgrau, Hellblau, Jeansblau und Khaki
Kühle Sommertyp Farben: Beerentöne, Rosa, Himbeerrot. Weinrot

Rot und Rosa Sommerfarben:

  • Hellrosa, gedecktes Pink
  • Beerentöne, Himbeerrot
  • gedecktes Weinrot

Ausdrucksstark, feminin und edel.

Pastellfarben für den Sommertyp

  • Hellblau und Mintgrün
  • Flieder, Rosa
  • Hellgelb

Zart, feminin und wirkungsvoll.

Pastelltöne für den Sommertyp: Hellgelb, Flieder, Mint, Hellblau, Rosa

Du bist dir nicht sicher, ob du wirklich ein Sommertyp bist?
Die vier Jahreszeiten geben eine erste Orientierung, reichen aber nicht immer für eine genaue Einordnung aus.
In meiner Farbberatung vor Ort analysiere ich deinen Farbtyp deutlich genauer.

No-Go-Farben für den Sommertyp

Als kleiner Anhaltspunkt folgen hier ein paar eher ungünstige Farben:

  • warme Erdtöne
    zum Beispiel Orange, Rost, Terrakotta, Senf, warmes Braun
  • goldige und gelbstichige Töne
    zum Beispiel Camel, Honig, Apricot, Goldbeige
  • sehr harte Extreme
    vor allem reines Schwarz und reinweiß, weil sie den eher soften Sommer-Typ zu hart wirken lassen
  • sehr leuchtende, klare Farben
    weil sie zu stark und zu knallig rüberkommen, zum Beispiel Royalblau, Smaragdgrün oder Orangerot

Greife lieber zu:

  • statt Orange – Rosatöne
  • statt Camel – Graubraun
  • statt Schwarz – Anthrazit
  • statt Weiß – Offwhite
  • statt Royalblau – Rauchblau
  • statt Smaragdgrün – Salbeigrün

Welche Wirkung haben Sommerfarben?

Sommerfarben können je nach Kombination ganz unterschiedlich wirken – von lässig bis elegant oder von sportlich bis feminin.

FarbeWirkung
Beige, Wollweiß, Graubraun, Khakinatürlich und zurückhaltend
Pastelltöne: Hellblau, Flieder, Rosa, Hellgrünfeminin und zart
Mint, Hellgelb, Beerentönesportlich und selbstbewusst
Blau, Hellblau, Anthrazit, Hellgrau, Graubraunklassisch und seriös

So findest du für jede Gelegenheit den passenden Look.

Die Sommerfarben gefallen dir nicht? So gehst du damit um.

Erstmal vorweg: Wenn dir eine Farbe nicht gefällt, trag sie nicht.
Wenn du dich unwohl fühlst, sieht man dir das an – und genau das wollen wir vermeiden.

Es gibt verschiedene Gründe, warum dir bestimmte Farben nicht gefallen könnten:

  1. Die Farbe passt nicht so richtig zu deinem Stil.

    Das möchte ich als Stilberaterin ein bisschen genauer erklären.

    Es gibt sehr unterschiedliche Stiltypen – und die bevorzugen auch unterschiedliche Farben.
    Es ist wichtig, dass du dabei auf dein Gefühl hörst.
    • Bist du zum Beispiel ein natürlicher Typ, kann es gut sein, dass dir bestimmte Sommerfarben zu auffällig oder zu feminin erscheinen. Dann kannst du aus der Sommerpalette, die Töne auswählen, die sich für dich „natürlich“ anfühlen.
    • Bist du ein eher sportlicher Typ, werden dir vermutlich die dynamischen Farbtöne am besten gefallen.
    • Als klassischer Typ, wirst du eher zu eleganten und zurückhaltenden Farben greifen – schau dir dazu gern nochmal den Abschnitt zur Farbwirkung an.
    • Wenn du mehr über deinen eigenen Stil erfahren möchtest, gibt dir eine Stilberatung mehr Sicherheit.
  2. Es kann auch emotionale Gründe geben, warum dir eine Farbe nicht gefällt.
    • Es gibt Farben, die etwas in uns auslösen – eine Art Abneigung. Weil sie uns an etwas erinnern oder irgendwie negativ belegt sind.
    • Trag diese Farben nicht.
      Trage Farben, in denen du dich wohl fühlst.
  3. Dir gefällt gar nichts aus deiner Farbpalette?
    • Wenn dir wirklich gar keine Farbe aus der Sommerpalette zusagt, bist du vermutlich kein Sommertyp.
    • Die meisten Menschen haben ein gutes Gespür für ihre Farben.
      Wenn in deinem Kleiderschrank nicht eine einzige Farbe aus dieser Palette auftaucht, lohnt es sich, die Merkmale des Sommertyps nochmal genauer anzuschauen.
      Wahrscheinlich gehörst du dann zu einem anderen Farbtyp.
    • Und wenn du jetzt erleichtert aufatmest – dann bist du ziemlich sicher kein Sommertyp.

Selbsttest: So checkst du, ob du wirklich ein Sommertyp bist

  1. Gesichtsanalyse

Halte dir eine Sommerfarbe direkt an dein ungeschminktes Gesicht und achte auf die Wirkung.

  • Wirkt deine Haut frischer – oder eher fahl?
  • Und deine Augen? Leuchten sie oder werden sie blasser?
  • Wirkt deine Gesichtskontur klarer und straffer oder verschwimmt sie eher?

2. Gold oder Silber

Welchen Schmuck trägst du am liebsten?

  • Silber wirkt bei kühlen Hauttypen besser als Gold.
  • Roségold sieht beim Sommertyp sehr gut aus.
  • Gold steht eher warmen Farbtypen.

Vergleiche am besten direkt am Handgelenk, was auf deiner Haut besser aussieht.

3. Kontrast-Check

Der Sommertyp wirkt insgesamt weich und weniger kontrastreich.

  • Wirkt die Farbe harmonisch an dir?
  • Oder ist sie zu kräftig und „überstrahlt“ dich?

Extra-Tipp aus meiner Praxis

Neulich hatte ich eine Kundin aus Wolfsburg.
Die Analyse war eindeutig: Sommertyp.
Trotzdem war sie nicht so richtig glücklich mit dem Ergebniss – die Pastelltöne waren ihr einfach zu farblos.

Das lag nicht daran, dass die Farben falsch waren, sondern eher an ihrem Stil.

Sie hatte eine starke Ausstrahlung – die Farben mussten einfach mehr „Wums“ haben.

Also haben wir innerhalb der Sommerfarbpalette zu den kräftigeren Tönen gegriffen: Beerentöne, intensivere Blautöne bis hin zu einem tiefen Nachtblau.
Und plötzlich stimmte alles.

Das zeigt, wie wichtig Fingerspitzengefühl ist: Manche Feinheiten lassen sich nur individuell herausarbeiten.
Darum ist eine individuelle Farbberatung mehr als nur ein Farbtest.

Noch unsicher? Vergleiche die anderen Farbtypen

Vielleicht merkst du beim Lesen, dass die Sommertyp-Farben nicht zu 100% zu dir passen – dann lohnt es sich, auch die anderen Farbtypen anzuschauen.

Hier findest du die Artikel zu:

So kannst du die Merkmale direkt vergleichen und leichter herausfinden, welcher Farbtyp wirklich zu dir passt.

Am liebsten lerne ich dich natürlich persönlich kennen und helfe dir dabei, deinen Farbtyp sicher zu bestimmen. Melde dich gern bei mir oder informiere dich hier über meine individuelle Farbberatung

Farbtyp kennen – bringt das wirklich was?

Braucht man das heute überhaupt noch, oder ist das längst überholt? Nee… ist es nicht.
Ich glaube, es ist heute relevanter denn je. Ob im Job oder in Social Media – überall muss man sich präsentieren. Man soll Persönlichkeit zeigen und authentisch sein. Das ist gar nicht so einfach. Deine Farben und auch deinen Stil zu kennen, ist dabei wirklich sehr hilfreich.

Aber das ist noch nicht alles.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es drei große Vorteile gibt:

  1. Sicherheit – weil du genau weißt, was dir gut steht. Und wenn du dich in deiner Kleidung wohl und sicher fühlst, dann sieht man dir das an.
  2. Perfekte Kombinierbarkeit – mit einem durchdachten Farbkonzept wird es viel einfacher, Outfits zusammenzustellen. Deine Kleidung und Accessoires lassen sich viel leichter und abwechslungsreicher kombinieren.
  3. Klarheit – durch das konkrete Farb-Wissen ersparst du dir jede Menge Fehlkäufe. Das spart Geld, Nerven und Ressourcen.

Darum geht es auch in meinem Beitrag über nachhaltigen Umgang mit Kleidung.

Silke Kummert – Farb- und Stilberaterin und Imageberaterin

Über die Autorin

Silke Kummert ist ausgebildete Farb- und Stilberaterin sowie Imageberaterin (Gutshof Akademie, Fernstudium ILS).

Ihr Schwerpunkt liegt auf kombinierter Farb- und Stilberatung und nachhaltiger Garderobenplanung für Frauen.

Sie arbeitet vor Ort und online und ist Dozentin an Volkshochschulen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Auf ihrem Blog schreibt sie über Farbe, Stil, Kleiderschrank-Optimierung und nachhaltige Garderobenplanung.

FAQ – häufig gestellte Fragen

Welche Farben stehen dem Sommertyp besonders gut?

Zum Sommertyp passen kühle, gedeckte Farben von hell bis mitteldunkel. Dazu gehören zum Beispiel Hellblau, Graublau, Mintgrün, Weinrot, Rosa, Flieder und Blaugrün.

Kann ich auch kräftige Farben tragen, wenn ich ein Sommertyp bin?

Natürlich gibt es auch in der Sommerpalette kräftigere Farben. Du bist keineswegs auf Pastelltöne reduziert. Wichtig ist nur, dass die Töne kühl und gedeckt sind – sie dürfen auch dunkler sein. Erst wenn sie sehr intensiv werden, wie zum Beispiel Royalblau oder Magenta, können sie für den Sommertyp zu dominant wirken.

Welche Haarfarben passen gut zum Sommertyp?

Am besten wirken kühle Haarfarben. Bei gesträhntem Haar wähle einen silbrigen Blondton oder einen Champagnerton – achte darauf, dass sie nicht zu gelb wirken. Profi-Tipp: Lasse die vordere Kontur um dein Gesicht in deiner Naturhaarfarbe. Damit bist du immer auf der sicheren Seite. Auch kühle Brauntöne passen sehr gut zum Sommertyp.

Sollte der Sommertyp Silber oder Gold tragen?

Der Sommertyp hat einen kühlen Hautton – dazu passt Silber besser als Gold. Wenn du Silber nicht magst, kannst du sehr gut auch zu Roségold greifen. Alles mit einem rosa Schimmer steht dir besonders gut. Der Sommertyp ist übrigens der einzige Farbtyp bei dem Roségold richtig gut passt. Gelbgold ist nicht so ideal.

Warum gehört die Farbberatung zur Stilberatung?

Natürlich kann man eine Farbberatung auch separat machen. Oft zeigt sich aber, dass Farben zwar perfekt zum Hauttyp passen, aber nicht unbedingt zur Persönlichkeit oder zum Stil. Dann wirken sie schnell „fremd“. Deshalb ist es sinnvoll, Farbe und Stil zusammen zu betrachten – damit am Ende ein Gesamtbild entsteht, in dem du dich richtig wohlfühlst.


Kommentare

2 Kommentare zu „Sommertyp Farben: Welche Farben stehen dir – und bist du wirklich ein Sommertyp?“

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