Tücher in typischen Wintertyyp Farben: Kanariengelb, Smaragdgrün, Magenta, Lila, Royalblau, Weiß und Schwarz

Wintertyp Farben: Welche Farben stehen dir – und bist du wirklich ein Wintertyp?

In diesem Beitrag erfährst du, woran man den Wintertyp erkennt, welche Farben typisch sind und wie du besser einschätzen kannst, ob dieser Farbtyp wirklich zu dir passt. Außerdem bekommst du Tipps, was du tun kannst, wenn dir die klassischen Wintertyp Farben nicht so recht gefallen.

Farbpalette für den Wintertyp auf einen Blick


Hier findest du die typischen Farben für den Wintertyp auf einen Blick.
Das gibt dir schon mal eine schnelle Orientierung.
Die genaue Erklärung folgt weiter unten.

Typische Wintertyp Farben:

  • Reinweiß, Hellgrau, Grau, Anthrazit, Schwarz
  • Eisblau, Königsblau, Marine, Nachtblau
  • Fuchsia, Magenta, kühles Kirschrot
  • Smaragdgrün, Petrol (klar & kühl)
  • Violett, Brombeere

Die Farben für den Wintertyp sind kühl und klar, doch was bedeutet eigentlich „kühl“?
Woran erkennt man „kalte“ Farben?

Steht mir das wirklich?

Hol dir den Farb-Check mit 6 einfachen Fragen für eine sichere Farbwahl beim Shoppen.

Wie man kalte und warme Farben unterscheidet

Kalte Farben haben einen Blaustich – warme Farben haben einen Gelbstich.

Stell dir das vor wie beim Farbenmischen.
Mischt du Blau zu einer Farbe, wird der Ton kühler und wenn du Gelb dazugibst, wird der Farbton wärmer.

Am Beispiel Rot ist es gut erkennbar:

Rot plus Blau wird Pink – und Pink ist eine kühle Farbe.
Rot plus Gelb wird Orange – Orange ist eine warme Farbe.

So kannst du mit jeder Farbe vorgehen.

Woran erkennst du den Wintertyp?

Zu jedem Farbtyp gehören typische optische Merkmale.

Beim Wintertyp wirkt das Gesamtbild kühl, klar und intensiv mit starken Kontrasten.

Das bedeutet: Je mehr kühle und kräftige Anzeichen du bei dir entdeckst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du ein Wintertyp bist.

Am besten analysierst du deine Merkmale bei Tageslicht und ungeschminkt.

Hautfarbe beim Wintertyp

So erkennst du eine kühle Hautfarbe:

  • Dein Haut ist sehr hell – à la Schneewittchen
  • Die Äderchen an deinem Handgelenk wirken bläulich – ein Zeichen für einen kühlen Unterton.
  • Selbst bei starker Sonne wirst du nie richtig braun

Es gibt auch Wintertypen, die ganzjährig gebräunt sind – der „typische Tiroler“ zum Beispiel. Auch sie gehören zum Wintertyp – vor allem, wenn Augen und Haare kühl wirken.

Wirkt deine Haut golden oder olivfarbend, bist du vermutlich kein Wintertyp.

Typische Haarfarben des Wintertyps

Typische kühle, dunkle Naturhaarfarben sind:

Dunkelbraun, Schwarz und aschiges Mittelbraun. Bei grauem Haar entsteht oft ein kühles Anthrazitgrau.

Beurteile deine Haarfarbe in ungefärbtem Zustand.

Ein goldener oder rötlicher Braunton deutet auf einen warmen Farbtyp hin – also nicht auf den Winter.

Augenfarben beim Wintertyp

Dunkelbraun oder Schwarz aber auch kräftig blaue oder dunkelgraue Augen sind möglich.

Achte auch auf Feinheiten wie silbrige Sprenkel oder einen grauen Rand um die Iris.

Lippenfarbe beim Wintertyp

Rot, Beerenfarben oder kräftiges Rosa.

Was tun, wenn nicht alles an dir zum Wintertyp passt?

Wenn du überwiegend kühle, dunkle Merkmale an dir entdeckst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du ein Wintertyp bist.

Aber nicht jeder ist ein klarer Fall – viele liegen auch irgendwo zwischen zwei Farbtypen. Deshalb findest du weiter unten noch Tipps, wie du besser einschätzen kannst, ob du wirklich ein Wintertyp bist.

Warum sind die Farbtypen nach den Jahreszeiten benannt?

Die Bezeichnung hilft dir, dich an der Natur zu orientieren.

Die Farben, die dir besonders gut stehen, tauchen in „deiner“ Jahreszeiten in der Natur besonders häufig auf.

Schauen wir uns den Winter jetzt genauer an.

Denk an strahlend weißen Schnee und einen klaren blauer Himmel. An kahlen Sträuchern leuchten kräftig rote Beeren. Manchmal zeigt der Nachthimmel ein tiefes Nordlichtgrün.

Die Winterfarben lassen sich beschreiben mit: kühl, kräftig und klar.

Abgrenzung zu den anderen drei Farbtypen im Überblick

  • Sommer: kühl, hell und soft – wie ein blassblauer Sommerhimmel und Büten in Pastellfarben.
  • Frühling: warm, hell und leuchtend – wie gelbe Nazissen, frisches, junges Grün.
  • Herbst: warm, dunkel und gedeckt – wie rotes Herbstlaub und Moosgrün.

Die typischen Wintertyp Farben

Die perfekten Winterfarben sind kühl, klar und kontrastreich.
In diesen Farben wirkt der Wintertyp besonders frisch und strahlend.

Die wichtigsten Merkmale:

  • Kühl: Die Farben haben einen hohen Blau-Anteil – etwa Royalblau, Pink, Smargdgrün oder Pflaume.
  • Klar: Die Farben wirken leuchtend, intensiv und kräftig – nicht soft oder gedämpft.
  • Kontrastreich: Starke Kombinationen wie Schwarz mit Weiß, Rot oder Pink stehen dem Wintertyp besonders gut.

Kühle Basisfarben für den Wintertyp:

  • Reinweiß, Eisblau
  • Mittelgrau, Anthrazit
  • Schwarz und Blauschwarz

Ideal für kontrastreiche Kombinationen.

Basisfarben für den Wintertyp: Schwarz, Weiß, Blauschwarz, Anthrazit, Eisblau
Tücher in typischen Wintertyp Farben: Magenta, Royalblau, Smaragdgrün, Lila

Typische kräftige Winterfarben:

  • Magenta und Pink
  • Royalblau, Marineblau
  • Smaragdgrün und kühles Lila

Intensiv und ausdrucksstark – ein Statement.

Dezente Winterfarben

  • Dunkles oder helles, kühles Rot
  • Pflaumenblau und Tannengrün
  • Eierschalen-Weiß

Elegant, zurückhaltend und stark.

Tücher mit dezenten Wintertyp Farben: Dunkelrot, Dunkelpetrol, Tannengrün, Eierschalen-Weiß und Rot

Welche Wirkung haben Winterfarben

Winterfarben können je nach Kombination ganz unterschiedlich wirken – von lässig bis elegant oder von sportlich bis feminin.

FarbeWirkung
Weiß, Anthrazit, Tannengrün, Pflaumenblaunatürlich und zurückhaltend
beeriges Rot, Magentafeminin
Kanariengelb, Magenta, Smaragdgrün, Royalblausportlich und selbstbewusst
Schwarz, Weiß, Anthrazit, Marineblau, Eisblau.klassisch und seriös

So findest du für jede Gelegenheit den passenden Look.

Was kannst du tun wenn dir die Winterfarben nicht gefallen?

Erstmal vorweg: Wenn dir eine Farbe nicht gefällt, trag sie nicht.
Wenn du dich unwohl fühlst, sieht man dir das an – und genau das wollen wir vermeiden.

Es gibt verschiedene Gründe, warum dir bestimmte Farben nicht gefallen könnten:

  1. Die Farbe passt nicht so richtig zu deinem Stil.

    Das möchte ich als Stilberaterin ein bisschen genauer erklären.

    Es gibt sehr unterschiedliche Stiltypen – und die bevorzugen auch unterschiedliche Farben.
    Es ist wichtig, dass du dabei auf dein Gefühl hörst.
    • Bist du zum Beispiel ein eher natürlicher und zurückhaltender Typ, dann werden dir bestimmte Winterfarben zu auffällig sein. Dann solltest du aus der Winterpalette, die Töne auswählen, die sich für dich „natürlich“ anfühlen.
    • Als klassischer, oder femininer Typ wirst du zu Farben greifen, die genau das für dich ausdrücken.
      Schau dir dazu auch gern nochmal den Abschnitt zur Farbwirkung an.
    • Wenn du mehr über deinen eigenen Stil erfahren möchtest, gibt dir eine Stilberatung mehr Sicherheit.
  2. Es kann auch emotionale Gründe geben, warum dir eine Farbe nicht gefällt.
    • Es gibt Farben, die etwas in uns auslösen – eine Art Abneigung. Weil sie uns an etwas erinnern oder irgendwie negativ belegt sind.
    • Trag diese Farben nicht.
      Trage Farben, in denen du dich wohl fühlst.
  3. Dir gefällt gar nichts aus deiner Farbpalette?
    • Wenn dir wirklich gar keine Farbe aus der Winterpalette gefällt, bist du vermutlich kein Wintertyp.
    • Die meisten Menschen haben ein gutes Gespür für ihre Farben.
      Wenn in deinem Kleiderschrank nicht eine einzige Farbe aus dieser Palette auftaucht, lohnt es sich, die Merkmale des Wintertyps nochmal genauer anzuschauen.
      Wahrscheinlich gehörst du dann zu einem anderen Farbtyp.
    • Und wenn du jetzt erleichtert aufatmest – dann bist du ziemlich sicher kein Wintertyp.

Selbsttest: So checkst du, ob du wirklich ein Wintertyp bist

  1. Gesichtsanalyse

Halte eine Winterfarbe direkt an dein ungeschminktes Gesicht und achte auf die Wirkung.

  • Wirkt deine Haut frischer – oder eher fahl?
  • Und deine Augen? Leuchten sie oder werden sie blasser?
  • Wirkt deine Gesichtskontur klarer und straffer oder verschwimmt sie eher?

2. Gold oder Silber

Welchen Schmuck trägst du am liebsten?

  • Silber wirkt besser bei kühlen Hauttypen wie dem Wintertyp.
  • Gold steht eher warmen Typen.

Vergleiche am besten direkt am Handgelenk, welcher Schmuck auf einer Haut besser wirkt.

3. Kontrast-Check

Der Wintertyp wirkt insgesamt kontrastreich.

  • Wirkt die Farbe klar und kräftig genug?
  • Oder erscheint sie zu blass an dir?

Praxisbeispiel: Wintertyp – ja, aber…

Vor kurzem hatte ich eine Kundin aus Lüneburg.
Die Analyse war eindeutig: Wintertyp.

Doch beim genaueren Hinsehen zeigte sich: Manche Wintertöne waren an ihr zu kräftig. Die meisten waren perfekt – aber eben nicht alle. Die Sommerfarben (auch kühl) wirkten dagegen zu blass.

Es ging also nicht um „Winter oder Sommer“, sondern um eine feine Nuance dazwischen.

In ihrem Fall bedeutete das: eine leichte Tendenz in Richtung Sommertyp.
Die Wintertöne durften etwas weniger intensiv sein – ein Hauch gedeckter, und schon war es stimmig.

Das zeigt, wie wichtig Fingerspitzengefühl ist: Manche Feinheiten lassen sich nur individuell herausarbeiten.
Darum ist eine individuelle Farbberatung mehr als nur ein Farbtest.

Noch unsicher? Vergleiche die anderen Farbtypen

Vielleicht merkst du beim Lesen, dass die Sommertyp Farben nicht zu 100% zu dir passen – manchmal lohnt es sich, auch die anderen Farbtypen anzuschauen.

Hier findest du die Artikel zu:

So kannst du die Merkmale direkt vergleichen und leichter herausfinden, welcher Farbtyp wirklich zu dir passt.

Am liebsten lerne ich dich natürlich persönlich kennen und helfe dir dabei, deinen Farbtyp sicher zu bestimmen.
Melde dich gern bei mir oder informiere dich hier über meine individuelle Farb- und Stilberatung.

Farbtyp kennen – bringt das wirklich was?

Braucht man das heute überhaupt noch, oder ist das längst überholt? Nee… ist es nicht.
Ich glaube, es ist heute relevanter denn je. Ob im Job oder in Social Media – überall muss man sich präsentieren. Man soll Persönlichkeit zeigen und authentisch sein. Das ist gar nicht so einfach. Deine Farben – und auch deinen Stil – zu kennen, ist dabei wirklich sehr hilfreich.

Aber das ist noch nicht alles.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es drei große Vorteile gibt:

  1. Sicherheit – weil du genau weißt, was dir gut steht. Und wenn du dich in deiner Kleidung wohl und sicher fühlst, dann sieht man dir das an.
  2. Perfekte Kombinierbarkeit – mit einem durchdachten Farbkonzept wird es viel einfacher, Outfits zusammenzustellen. Deine Kleidung und Accessoires lassen sich leichter und abwechslungsreicher kombinieren.
  3. Klarheit – durch das konkrete Farb-Wissen ersparst du dir jede Menge Fehlkäufe. Das spart Geld, Nerven und Ressourcen.

Darum geht es auch in meinem Beitrag über nachhaltigen Umgang mit Kleidung.

Silke Kummert – Farb- und Stilberaterin und Imageberaterin

Über die Autorin

Silke Kummert ist ausgebildete Farb- und Stilberaterin sowie Imageberaterin (Gutshof Akademie, Fernstudium ILS).

Ihr Schwerpunkt liegt auf kombinierter Farb- und Stilberatung und nachhaltiger Garderobenplanung für berufstätige Frauen ab 40.

Sie arbeitet vor Ort und online und ist Dozentin an Volkshochschulen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Auf ihrem Blog schreibt sie über Farbe, Stil, Kleiderschrank-Optimierung und nachhaltige Garderobenplanung.

FAQ – häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich, ob ich ein warmer oder kalter Typ bin?

Das erkennst du an den Farben, die du von Natur aus mitbringst. Schau dir deine Haut, Haare, Augen und den Hautunterton bei Tageslicht an. Wirkt deine Haut rosa (kalt) oder gold (warm)? Ist deine Haarfarbe aschig (kalt) oder golden bis rötlich (warm)? Sind die Adern an deinem Handgelenk blau (kalt) oder mehr oliv bis grün (warm).
Diese Merkmale geben dir einen guten ersten Hinweis.

Stehen mir die Winterfarben auch noch, wenn ich graue Haare bekomme?

Wenn du ein Wintertyp bist, stehen dir die Winterfarben auch dann, wenn deine Haare grau werden. Was sich aber ändert, sind die Kontraste in deinem Gesicht. Deshalb passen Ton-in-Ton-Kmbinationen oft besser. Ein Beispiel: Statt Schwarz mit Weiß zu kombinieren, wählst du lieber Dunkelblau zu Eisblau. Ein weiterer Trick: Nimm die Winterfarben in etwas gedeckteren Nuancen. So wirkt es gleich etwas weicher zum grauen Haar.

Kann ich rote Haare tragen, wenn ich ein Wintertyp bin?

Ja das ist möglich, aber die Rottöne sollten kühl sein. Geeignet sind Haarfarben mit leichtem Blau- oder Pinkanteil, zum Beispiel Aubergine, Bordeauxrot, kühles Burgunderrot oder sehr dunkle Rottöne. Verzichten solltest du auf warme Farben wie: Kupfer, Rostrot, Gold- oder Orangetöne. Sie passen nicht zu deinem Hautton.

Bin ich ein Wintertyp, wenn ich sehr blass bin?

Nicht unbedingt. Blässe allein ist kein sicheres Merkmal für den Wintertyp. Entscheidend ist, ob deine Haut kühl wirkt – also einen rosa oder bläulichen Unterton hat. Außerdem sollte deine gesamte Erscheinung kontrastreich sein. Wenn du also wie Schneewittchen wirkst, könntest du ein Wintertyp sein. Bist du insgesamt eher hell oder warm, dann passt du besser zu einem anderen Farbtyp.

Welche Farbtypen gibt es eigentlich in der Farbberatung?

In der Farbberatung gibt es vier Haupttypen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Sommer und Winter gehören zu den kühlen Farbtypen – sie unterscheiden sich in der Intensität der Farben und in den Kontrasten.
Frühling und Herbst zählen zu den warmen Farbtypen – auch hier gibt es unterschiedliche Intensitäts- und Kontrastabstufungen.
Daneben gibt es noch diverse Mischungen und Abstufungen, aber dies sind die vier Hauptfarbrichtungen, die die Grundlage der Farbberatung bilden.


Kommentare

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